PORTRAIT

Portraitbilder geschossen von der lieben P.


EINBISSCHENVONALLEM









GEDANKEN KREISEN LASSEN

Hier kommt mal wieder ein Text. Und das ist wahrscheinlich einer der beschissensten Anfänge von einem Text, aber dies ist nun nicht mehr zu ändern. Irgendwie hat mich die Lust wieder gepackt zu schreiben und am Anfang weiß man immer nicht richtig was man schreiben soll, aber irgendwie entwickelt sich das von Wort zu Wort. Diese Eigenschaft des Schreibens liebe ich auch so, man wird sich in diesem Prozess über so vieles klar und es hilft einen sich selbst zu reflektieren.
Irgendwie klingt das gerade alles ziemlich eigenartig und komisch aber was soll ich schon machen?
Ich habe in letzter Zeit wieder immer öfter das Gefühl das wir Menschen uns zu schnell binden. Wahrscheinlich macht in dieser Hinsicht jeder seine ganz eigenen Erfahrungen und bei manchen gehen diese Begegnungen auch gut aus. Doch in vielerlei Hinsichten misslingt es.
Die Metapher des zurückbleibenden Scherbenhaufen, hierbei zu erwähnen ist wahrscheinlich schon völlig überflüssig.
Wie kann es passieren das ein Mensch das Wohl und die Anerkennungen eines anderen Menschen über das Eigene stellt?
Einerseits müsste ich nun schreiben das es unmöglich ist dies zu verstehen, aber anderseits weis ich genau das dies so leicht passieren kann.
Die Faszination die wir so schnell an einem anderen Menschen finden macht uns verdammt glücklich aber auch sehr sehr angreifbar. Ich weis nicht was in dieser Hinsicht besser ist... Sollte man denn wirklich immer erst sehr lange warten bis man sich sicher ist?
Was passiert in der Zwischenzeit?
Ich weis nicht mehr richtig was ich tuen soll. Absichern oder einfach fallen lassen?

Es ist jedem seine Sache. Man muss nur wissen welchen "Preis" man bereit ist zu zahlen, wenn die Aktion misslingt.

AUGEN SCHLIEßEN

Die Tage streichen dahin.
Aber eigentlich streiche ich sie viel mehr durch.
Und am aller ehrlichsten gesagt, streiche ich all diese Aufgaben und Erlebnisse durch.
Ich klappe mein Heft wieder zu und probiere die Augen zu schließen.
Mein Körper erholt sich nicht. Zusammengerollt liege ich auf dem braunen Ledersessel.
Ich zünde Kerzen an, jedoch reagiert mein Körper nicht auf den hellen Schein.
Beim öffnen des Fensters strömt die kalte klare Luft in meine Lungen.
"Meltdown" erklingt im Hintergrund und ich kann endlich wieder frei denken.
Ich puste die Kerze aus und schließe die Augen.
Nicht nur für einen Augenblick sondern für Stunden.


BALLETT

Ich habe diesmal alleine an einem kleinen Filmprojekt gearbeitet. Ich würde mich freuen wenn ihr einen Blick darauf werft.

https://vimeo.com/78081967